Die Filmemacher

QUENTIN TARANTINO (Buch und Regie)

Mit seiner lebhaften Phantasie und seinem Talent für vielschichtiges Erzählen hat sich Quentin Tarantino (Autor/Regisseur) als einer der stilprägendsten Filmemacher seiner Generation etabliert. THE HATEFUL 8 mit Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Jennifer Jason Leigh, Walton Goggins, Tim Roth, Michael Madsen, Demian Bichir und Bruce Dern ist passenderweise sein achter Film.
Für DJANGO UNCHAINED („Django Unchained“, 2012) mit Jamie Foxx, Leonardo di Caprio, Christoph Waltz (in seiner zweiten Oscar-Rolle), Samuel L. Jackson, Kerry Washington und Walton Goggins gewann Tarantino bereits zum zweiten Mal den Oscar® für das beste Drehbuch. DJANGO UNCHAINED spielt in den amerikanischen Südstaaten vor dem Bürgerkrieg und schildert die Suche eines freigelassenen Sklaven nach seiner verschollenen Frau. DJANGO UNCHAINED wurde für fünf Golden Globes nominiert (Waltz wurde als bester Nebendarsteller prämiert, Tarantino für das beste Drehbuch), dazu für fünf BAFTAS (wiederum Waltz und Tarantino, dazu Fred Raskin für den Schnitt) und fünf Oscars®, darunter in der Kategorie Bester Film. DJANGO UNCHAINED spielte weltweit mehr als 425 Millionen Dollar ein.
INGLOURIOUS BASTERDS („Inglourious Basterds“, 2009), Tarantinos Filmepos über den Zweiten Weltkrieg, brachte eine hochgelobte internationale Besetzung zusammen, darunter Brad Pitt, Diane Kruger, Michael Fassbender, Melanie Laurent, Til Schweiger, Mike Myers und Christoph Waltz, der für seine Darstellung des SS-Standartenführers Hans Landa einen Oscar® bekam. INGLOURIOUS BASTERDS wurde zuerst im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes gezeigt und war sowohl bei der Kritik als auch an der Kinokasse ein Erfolg; er erhielt zahlreiche Preise, darunter sechs Nominierungen für den BAFTA, vier für die Golden Globes und acht für die Academy Awards®, darunter wiederum für den besten Film, das beste Drehbuch und die beste Regie.
Vor INGLOURIOUS BASTERDS drehte Tarantino DEATH PROOF („Death Proof – Todsicher“, 2007) mit Kurt Russell und Zoë Bell in den Hauptrollen. In den USA lief DEATH PROOF gemeinsam mit Robert Rodriguez‘ PLANET TERROR („Planet Terror“, 2007) als Doppelvorstellung unter dem Titel GRINDHOUSE; als einzelner Film wurde DEATH PROOF 2007 im Wettbewerb von Cannes gezeigt.
In Tarantinos KILL BILL VOL.1 („Kill Bill: Vol.1“, 2003) und KILL BILL VOL.2 („Kill Bill: Vol.2“, 2004) nahm Uma Thurman in der Rolle der Braut gnadenlos Rache an ihrem früheren Liebhaber und Boss, gespielt von David Carradine. Der Film wurde in China, Japan, den USA und Mexiko mit Lucy Liu, Daryl Hannah, Vivica A. Fox und Michael Madsen als Carradines Killer-Team gedreht. Tarantino war ebenfalls Autor und Regisseur von JACKIE BROWN („Jackie Brown“, 1997) eine lose auf Elmore Leonards Roman Rum Punch beruhende Krimikomödie mit Pam Grier, Robert Forster, Samuel L. Jackson, Robert de Niro, Bridget Fonda und Michael Keaton. Grier bekam für ihre Titelrolle Nominierungen für einen Golden Globe und einen SAG Award. Robert Forster bekam eine Oscar®-Nominierung für den besten Nebendarsteller und Samuel L. Jackson gewann bei der Berlinale 1998 einen Silbernen Bären für seine Rolle des Ordell Robbie.
Tarantino war Koautor und Regisseur des von der Kritik hoch gelobten PULP FICTION („Pulp Fiction“, 1994), in dem er auch selbst eine Rolle übernahm; der Film bekam einen Golden Globe und einen Oscar® für das beste Drehbuch und die Goldene Palme 1994 in Cannes (Tarantino kehrte zehn Jahre später als Jurypräsident nach Cannes zurück). Das von Zeitsprüngen durchsetzte Krimidrama hatte mit John Travolta, Bruce Willis, Uma Thurman, Samuel L. Jackson, Harvey Keitel, Tim Roth, Amanda Plummer und Christopher Walken eine illustre Besetzung.
Auch bei RESERVOR DOGS („Reservoir Dogs – Wilde Hunde“, 1992) war Tarantino Autor, Regisseur und Darsteller; der Film hatte einen verheißungsvollen Start beim Sundance Film Festival und war der Beginn von Tarantinos Karriere als Filmemacher. Zu den Darstellern gehörten Tim Roth, Michael Madsen, Chris Penn, Steve Buscemi und Harvey Keitel.
Nach dem Erfolg von RESERVOIR DOGS wurden die Drehbücher, die Tarantino während seiner Tätigkeit als Mitarbeiter einer Videothek geschrieben hatte, hoch gehandelt: TRUE ROMANCE („True Romance“, 1993) unter der Regie von Tony Scott mit Christian Slater und Patricia Arquette sowie FROM DUSK TILL DAWN („From Dusk Till Dawn“, 1996) unter der Regie von Robert Rodriguez mit George Clooney und Salma Hayek. Zusätzlich zu ihrer Zusammenarbeit in FROM DUSK TILL DAWN und in GRINDHOUSE unterstützte Tarantino Rodriguez auch als Gastregisseur des erfolgreichen SIN CITY („Sin City“, 2005).
Mit Rodriguez, Allison Anders und Alexandre Rockwell drehte, schrieb und produzierte er den Episodenfilm FOUR ROOMS („Four Rooms“, auch „Silvester in fremden Betten“, 1995). Fürs Fernsehen drehte Tarantino das Finale der 2005 ausgestrahlten fünften Staffel von „CSI: Vegas“. Die Doppelfolge mit dem Titel „Grave Danger“ („Grabesstille“) trug Tarantino eine Emmy®-Nominierung für die beste Regie in einer Dramaserie ein. Sein Regiedebut beim Fernsehen hatte Tarantino 1995 mit einer Folge des Dauerbrenners „ER“ gegeben.
Tarantinos vielfältige Arbeit als Produzent steht sowohl für sein Engagement für Debütfilmer als auch für seine Unterstützung erfahrener Kollegen. Er war Executive Producer bei Eli Roths HOSTEL („Hostel“, 2005) und HOSTEL: PART II („Hostel 2“, 2007), bei Roger Avarys KILLING ZOE („Killing Zoe“, 1993), bei Katrina Bronsons DALTRY CALHOUN („Daltry Calhoun“, 2005) und wiederum bei Robert Rodriguez‘ FROM DUSK TILL DAWN.

Als langjähriger Fan des asiatischen Kinos präsentierte Tarantino Yuen Wo Pings IRON MONKEY („Iron Monkey“, 1993) im Jahr 2001 in den USA und brachte 2004 dort auch Zhang Yimous HERO („Hero“, 2002) in die Kinos.


RICHARD GLADSTEIN (Produzent)

Richard Gladstein wurde bereits zweimal für einen Academy Award® nominiert und ist Gründer und Präsident der Filmproduktionsgesellschaft FilmColony in Los Angeles.

Seine Oscar-Nominierungen für den besten Film bekam Gladstein für die Filme THE CIDER HOUSE RULES („Gottes Werk und Teufels Beitrag“, 1999) und FINDING NEVERLAND („Wenn Träume fliegen lernen“, 2004). Zu den von ihm produzierten Filmen gehören außerdem THE TIME BEING („The Time Being“, 2012), EXPECTING („Gus“, 2013), PAPER MAN („Paper Man – Zeit erwachsen zu werden“, 2009), KILLSHOT („Killshot – Gnadenlose Jagd“, 2008), MR. MAGORIUM’S WONDER EMPORIUM („Mr. Magoriums Wunderladen“, 2007), THE NANNY DIARIES („Nanny Diaries“, 2007), THE BOURNE IDENTITY („Die Bourne Identität”, 2002), SHE’S ALL THAT („Eine wie keine”, 1999), HURLYBURLY („Hurlyburly“, 1998), THE CROSSING GUARD („Crossing Guard – Es geschah auf offener Straße”, 1995) und 54 („Studio 54”, 1998). Dazu arbeitete Gladstein erfolgreich als Executive Producer mit Quentin Tarantino bei dessen ersten drei Filmen RESERVOIR DOGS, PULP FICTION und JACKIE BROWN zusammen. Gladsteins 30 Filme als Produzent oder ausführender Produzent haben es zusammen auf 22 Oscar-Nominierungen gebracht und mehr als eine Milliarde Dollar an den Kinokassen eingespielt.
Bevor er 1995 FilmColony gründete, war Gladstein Executive Vice President bei Miramax und von 1993 bis 1995 Produktionsleiter, der die Entwicklung, die Produktionstätigkeiten und den Stab überwachte. Zu dieser Zeit entstanden unter anderem FLIRTING WITH DISASTER („Flirting with Disaster – Ein Unheil kommt selten allein“, 1996), SMOKE („Smoke – Raucher unter sich“, 1995), BLUE IN THE FACE („Blue in the Face – Alles blauer Dunst“, 1995), PRET-A-PORTER („Prêt-à-Porter“, 1994), FROM DUSK TILL DAWN, THINGS TO DO IN DENVER WHEN YOU’RE DEAD („Das Leben nach dem Tod in Denver“, 1995), FOUR ROOMS und FRESH („Fresh“, 1994).
Gladstein war vor seiner Zusammenarbeit mit Miramax von 1987 bis 1992 Vice President of Production and Acquisitions bei LIVE Entertainment, der Homevideo-Abteilung von Carolco Pictures, woraus die Finanzierung und der Verleih von Filmen wie BOB ROBERTS („Bob Roberts“, 1992), BAD LIEUTENANT („Bad Lieutenant“, 1992), GLENGARRY GLEN ROSS („Glengarry Glen Ross“, 1992), KING OF NEW YORK („King of New York – König zwischen Tag und Nacht“, 1990), WEEKEND AT BERNIE’S („Immer Ärger mit Bernie“, 1989) und DRUGSTORE COWBOY („Drugstore Cowboy“, 1989) hervorgingen.
Bis 1987 lebte Richard Gladstein in New York und arbeitete dort als Director of Acquisitions and Marketing bei Angelika Films, als Manager bei der PR-Firma Ruder, Finn & Rotman und als Produktionsassistent bei verschiedenen Filmen und Fernsehsendungen. Seine beruflichen Anfänge hatte er in der Poststelle der Dino De Laurentiis Corporation.
Abseits vom Filmgeschäft befasst sich er sich mit karitativen Zwecken, besonders mit der Bekämpfung von verstärkt bei Juden auftretenden Erbkrankheiten. Er ist gemeinsamer Vorsitzender des Jewish Genetic Disease Consortium und Gründer und Präsident der Bloom’s Syndrome Foundation. Dazu ist Gladstein Mitglied des National Board of Directors der Producers Guild of America.


STACEY SHER (Produzentin)

Stacy Sher wurde zweimal für einen Academy Award® nominiert, und zwar für DJANGO UNCHAINED und Steven Soderberghs ERIN BROCKOVICH („Erin Brockovich“, 2000) mit Julia Roberts und Albert Finney. Zu ihren neuesten Produktionen zählt BURNT („Im Rausch der Sterne“, 2015) mit Bradley Cooper, Sienna Miller, Uma Thurman und Emma Thompson. Ihre unabhängig finanzierte und mit Julianne Moore, Ellen Page und Michael Shannon besetzte Spielfilmversion des Kurzdokumentarfilms FREEHELD, der 2007 einen Oscar® gewann, kam in diesem Herbst in die amerikanischen Kinos.
Die Produzentin ist auch im Fernsehbereich aktiv und produziert momentan die brandneue Martial-Arts-Dramaserie „Into the Badlands“ von Al Gough und Miles Miller mit Daniel Wu, Sarah Bolger und Emily Beecham für AMC. Zuvor war sie bereits von 2003 bis 2009 Executive Producer der Comedyserie „Reno 911“.
Sher produzierte Filme wie PULP FICTION und GARDEN STATE („Garden State“, 2004) und auch drei Filme von Steven Soderbergh; neben ERIN BROCKOVICH waren dies CONTAGION („Contagion“, 2011) und OUT OF SIGHT („Out of Sight“, 1998). Dazu kommen Titel wie GET SHORTY („Schnappt Shorty“, 1995), MATILDA („Matilda“, 1996), GATTACA („Gattaca“, 1997), MAN ON THE MOON („Der Mondmann”, 1999) und RUNNER RUNNER („Runner Runner“, 2013).
Sie wurde von der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union für ihr Engagement für Filme und Fernsehsendungen geehrt, die „befähigend, inspirierend und zum Nachdenken anregend“ sind und die sich mit Themen von öffentlicher Sicherheit bis hin zu Erziehung, sozialer Gerechtigkeit und Zensur beschäftigen. 2007 wurde der von Richard LaGravenese geschriebene und gedrehte und von Sher produzierte FREEDOM WRITERS („Freedom Writers“, 2007) mit dem Humanitas-Preis ausgezeichnet. Der von ihr produzierte WORLD TRADE CENTER („World Trade Center“, 2006) von Oliver Stone mit Nicholas Cage, Michael Peña, Maria Bello und Maggie Gyllenhaal bekam 2007 den Christopher Award, der an Filmschaffende verliehen wird, die „die höchsten Werte des menschlichen Geistes bekräftigen“. Dazu bekam Stacey Sher 2002 den Mary Pickford Award der USC School of Cinematic Arts und im Jahr 2000 den Women in Film Independent Vision Award.


SHANNON MCINTOSH (Produzentin)

Shannon McIntosh ist seit zwei Jahrzehnten ein „Key Player“ der Entertainment-Industrie. Bevor sie unabhängige Produzentin wurde, war sie für die Weinstein Company (TWC) und für Miramax Films in der Produktionsleitung, der Nachbearbeitung und der Programmleitung tätig.
Zurzeit produziert sie zusammen mit Roxanne Avent und Regisseur Deon Taylor MEET THE BLACKS. In den letzten Jahren hat Shannon McIntosh Filme wie TUSK („Tusk“, 2014) für Kevin Smith und ANGELS SING („Mein Nachbar der Weihnachtsmann“, 2013) mit Harry Connick jr. und Willie Nelson produziert. Für Deon Taylor war sie auch ausführende Produzentin bei SUPREMACY („Supremacy“, 2014) und für Quentin Tarantino zeichnete sie für die Produktionsleitung und die Nachbearbeitung beim Oscar®-prämierten DJANGO UNCHAINED verantwortlich – Aufgaben, die sie schon bei INGLOURIOUS BASTERDS und Tarantinos und Rodriguez‘ gemeinsamem Projekt GRINDHOUSE übernommen hatte.
In ihrer Rolle als Executive Vice President of Production, Broadcast/Video Production und Post Production bei TWC hatte sie einen weitreichenden Verantwortungsbereich, der die Produktion, die Nachbearbeitung, das Marketing, die PR und das Home Entertainment umfasste. Die DVD-Produktion mit allen Aspekten der inhaltlichen Entwicklung fiel ebenfalls in ihre Zuständigkeit. Vor ihrer Mitarbeit bei der Weinstein Company arbeitete Shannon McIntosh 13 Jahre lang für Miramax, wiederum als Executive Vice President Broadcast/Video Production and Post Production.
Im Lauf ihrer erfolgreichen Karriere hatte Shannon McIntosh entscheidenden Anteil beim erfolgreichen Wettbewerb um die Academy Awards® aller TWC- und Miramax-Filme, darunter Highlights wie DJANGO UNCHAINED, INGLOURIOUS BASTERDS, THE READER („Der Vorleser“, 2008), CHICAGO („Chicago“, 2002), SHAKESPEARE IN LOVE („Shakespeare in Love“, 1998), THE ENGLISH PATIENT („Der englische Patient“, 1996), PULP FICTION und SLING BLADE („Sling Blade – Auf Messers Schneide“, 1996). Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre Programmgestaltung (darunter einen Cine Golden Eagle und mehrere Chicago Film Festival Intercom Awards) und ihr hoch gelobtes DVD-Bonusmaterial (darunter mehrere DVDA Awards).


Georgia Kacandes (Ausführende Produzentin)

Georgia Kacandes sammelte ihre ersten Produktionserfahrungen bei John Sayles (EIGHT MEN OUT/„Acht Mann und ein Skandal“, 2012; CITY OF HOPE/„Stadt der Hoffnung“, 1991; PASSION FISH/„Passion Fish“, 1992), Jim Jarmusch (MYSTERY TRAIN/„Mystery Train“, 1989) und Steven Soderbergh (KING OF THE HILL/„König der Murmelspieler“, 1993; THE UNDERNEATH/„Die Kehrseite der Medaille“, 1995).
Mit Martin Scorsese arbeitete sie an drei seiner berühmtesten Filme zusammen: CASINO („Casino“, 1995), HUGO („Hugo Cabret“, 2011) und THE WOLF OF WALL STREET („The Wolf of Wall Street“, 2013). Sie war darüber hinaus Executive Producer bei Jake Kasdans BAD TEACHER („Bad Teacher“, 2011) und bei Curtis Hansons CHASING MAVERICKS („Mavericks”, 2012).
Kacandes war ferner Production Manager und Produzentin bei Andrew Niccols erstem Spielfilm GATTACA („Gattaca“, 1997), Francis Ford Coppolas THE RAINMAKER („Der Regenmacher“, 1997) und James Mangolds GIRL, INTERRUPTED („Durchgeknallt”, 1999). Weitere Producer-Tätigkeiten übernahm sie bei BLOW („Blow“, 2001), CQ („CQ“, 2001), CRIMINAL („Gauner unter sich“, 2004), TENACIOUS D IN THE PICK OF DESTINY („Kings of Rock – Tenacious D“, 2006) und SYRIANA („Syriana“, 2005).
Georgia Kacandes war auch einige Jahre bei Paramount beschäftigt, zuerst als Executive Vice President of Physical Production bei Paramount Vantage und später als President of Physical Production. Dort arbeitete sie an Oscar®-Gewinnern wie THERE WILL BE BLOOD („There Will Be Blood“, 2007) und NO COUNTRY FOR OLD MEN („No Country for Old Men”, 2007) mit. Während ihrer Zeit bei Paramount entstanden auch INTO THE WILD („Into the Wild“, 2007), DEFIANCE („Unbeugsam“, 2008), THE DUCHESS („Die Herzogin“, 2008), A MIGHTY HEART („Ein mutiger Weg“, 2007) und MARGOT AT THE WEDDING („Margot und die Hochzeit“, 2007).


ROBERT RICHARDSON (Kamera)

Robert Richardson hat nicht weniger als dreimal den Oscar® in der Kategorie Beste Kamera gewonnen, nämlich für HUGO („Hugo Cabret“, 2011) und THE AVIATOR („Aviator“, 2004) von Martin Scorsese und für JFK („JFK“, 1991) von Oliver Stone. Bei THE HATEFUL 8 arbeitete er nach DJANGO UNCHAINED, INGLOURIOUS BASTERDS und den beiden KILL BILL-Filmen bereits zum fünften Mal mit Regisseur Quentin Tarantino zusammen.
Richardsons lange, erfolgreiche Arbeitsbeziehung mit Regisseur Oliver Stone ergab eine große Bandbreite visueller Stile in Filmen wie NATURAL BORN KILLERS („Natural Born Killers“, 1994), NIXON („Nixon“, 1995), BORN ON THE FOURTH OF JULY („Geboren am 4. Juli“, 1989) und PLATOON („Platoon“, 1986); die letzten beiden Filme brachten Richardson zwei weitere Oscar®-Nominierungen ein. Er hat dazu für eine Reihe von anderen Regisseuren gedreht, darunter Robert Redford (THE HORSE WHISPERER/„Der Pferdeflüsterer“, 1998) und Barry Levinson (WAG THE DOG/„Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt“, 1997).
Robert Richardson stammt aus Cape Cod und besuchte die Rhode Island School of Design und das American Film Institute. Er hat mehrere Dokumentarfilme mit Errol Morris gedreht, darunter FAST, CHEAP AND OUT OF CONTROL („Schnell, billig und außer Kontrolle“, 1997), MR. DEATH: THE RISE AND FALL OF FRED A. LEUCHTER, JR. („Mr. Death: The Rise and Fall of Fred A. Leuchter, jr.”, 1999) und die Abu-Ghraib-Dokumentation STANDARD OPERATING PROCEDURE („Standard Operating Procedure”, 2008).


YOHEI TANEDA (Produktionsdesign)

Yohei Taneda arbeitete an vielen Filmen in den USA, China, Hongkong, Taiwan und in seiner Heimat Japan mit. Dazu gehören KILL BILL VOL. 1, Zhang Yimous THE FLOWERS OF WAR („The Flowers of War”, 2011), Keanu Reeves’ MAN OF TAI CHI („Man of Tai Chi”, 2013) und der Hongkong-Fantasyfilm MONSTER HUNT („Monster Hunt”, 2015) von Raman Hui.
Taneda war dazu als Produktionsdesigner an Mamoru Oshiis Anime-Film GHOST IN THE SHELL 2: INNOCENCE („Ghost in the Shell 2: Innocence”, 2004) und an Hiromasa Yonebayashis WHEN MARNIE WAS THERE („Erinnerungen an Marnie”, 2014) beteiligt.
Für seine Arbeit erhielt Taneda viele Auszeichnungen, außerdem hat er eine Reihe von Büchern veröffentlicht. Seine Werke sind auch auf internationalen Kunstausstellungen zu sehen gewesen.


COURTNEY HOFFMAN (Kostümdesign)

Nach ihrem Studium an der Tisch School of the Arts der New York University hatte Courtney Hoffman das Glück, mit einer Reihe der berühmtesten Regisseure und Kostümdesigner zusammenzuarbeiten. Als Assistentin wirkte sie an Filmen von Terrence Malick, Tim Burton, Steven Soderbergh und Quentin Tarantino mit und arbeitete mit Designern wie Colleen Atwood, Jacqueline West und Sharen Davis.
Mit dem Indie-Western DEAD MAN’S BURDEN („Dead Man’s Burden“, 2012) schaffte sie anschließend den Sprung ins professionelle Kostümdesign, was ihre Liebe zum Western-Genre noch verstärkte. Zu ihren jüngsten Projekten zählen der demnächst erscheinende CAPTAIN FANTASTIC („Captain Fantastic“, 2016), THE BOY NEXT DOOR („The Boy Next Door“, 2015), ALEX OF VENICE („Alex of Venice“, 2014) und PALO ALTO („Palo Alto”, 2013).
Sie gehörte zu den „35 Women in Hollywood Under 35“ im Glamour Magazine, wurde im „Below the Line Impact Report“ von Variety vorgestellt und vom Hollywood Reporter zur „Behind the Scenes Costume Queen“ ernannt, nachdem drei von ihr ausgestattete Filme 2014 beim Tribeca Film Festival liefen.



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